1. Startseite
  2. »
  3. Erziehung
  4. »
  5. Hundetraining
  6. »
  7. Hoopers: Der Hundesport für alle

Hoopers: Der Hundesport für alle

Hoopers: Der Hundesport für alle

Das Wichtigste in Kürze

Was versteht man unter Hoopers?

Hoopers ist eine Hundesportart, bei der Hunde durch einen Parcours aus Bögen (Hoopers) geleitet werden. Alles Weitere hier…

Was ist ein Hoopers Training?

Beim Hoopers Training üben Hunde, durch Hoops zu laufen, Tunnel zu durchqueren und andere Hindernisse zu bewältigen. Mehr dazu hier…

Was benötigt man für Hoopers Training?

Für das Hoopers Training benötigt man spezielle Hoops, Tunnel, Markierungen, Leckerlis und ein gute Kommunikation mit dem Hund.

Hoopers ist eine Hundesportart, die für fast jeden geeignet ist, da sie keine hohen Anforderungen an die körperliche Leistungsfähigkeit von Hund oder Mensch stellt.

In diesem Blogbeitrag erfährst du alles, was du über Hoopers wissen musst: Was es ist, wie es funktioniert, welche Vorteile es hat und wie du damit anfangen kannst.

Was ist Hoopers?

Hoopers ist eine besondere Hundesportart.

Hoopers ist eine relativ junge Hundesportart, die ihren Ursprung in den USA hat. Sie wurde dort unter dem Namen NADAC (North American Dog Agility Council) Hoopers entwickelt.

Ziel war es, eine Alternative zum klassischen Agility zu bieten. Agility ist eine sehr beliebte Hundesportart.

Dabei muss der Hund einen Parcours mit verschiedenen Hindernissen wie Sprüngen, Tunneln, Wippen oder Slalom überwinden. Der Hundeführer läuft neben dem Hund und lenkt ihn durch Körpersprache und Kommandos.

Wusstest du schon?

Hoopers ist eine relativ junge Hundesportart, die ihren Ursprung in den USA hat. Dort wurde sie als NADAC (North American Dog Agility Council) Hoopers entwickelt, um eine Alternative zum klassischen Agility zu bieten. Agility ist eine sehr beliebte Hundesportart, bei der der Hund einen Parcours aus verschiedenen Hindernissen wie Sprüngen, Tunneln, Wippen oder Slalom durchläuft1

Hoopers unterscheidet sich in einigen Punkten von Agility. Zum einen gibt es beim Hoopers keine Sprünge oder andere Hindernisse, die die Gelenke oder die Wirbelsäule des Hundes belasten könnten. Hier ein paar Tipps für Agility Training für kleine Hunde.

Stattdessen besteht der Parcours aus Bögen (Hoops), die zu durchlaufen sind, Tunneln, Fässern (Barrels), die zu umrunden sind, und Toren (Gates), zwischen denen hindurchgelaufen werden muss.

Die Anordnung der Hindernisse ist so, dass der Hund den Parcours möglichst flüssig und ohne abrupte Richtungsänderungen durchlaufen kann.

AngebotBestseller Nr. 1
Knorrtoys 55102 55102-Spieltunnel Bunt
Knorrtoys 55102 55102-Spieltunnel Bunt
Abmessungen ca. Ø 45 cm, 180 cm lang
19,99 EUR −18% 16,39 EUR Amazon Prime

Beim Hooper läuft der Hundeführer nicht mit dem Hund, sondern bleibt in einem bestimmten Bereich. Von dort aus lenkt er den Hund mit Hilfe seiner Körpersprache und mit Hilfe von Sicht- und Hörzeichen durch den Parcours.

Dies erfordert eine gute Kommunikation zwischen Mensch und Hund. Der Hund muss sich auf die Distanz konzentrieren und diese kontrollieren können.

Wie funktioniert Hoopers?

Um mit Hoopers zu beginnen, braucht man nicht viel: ein paar Bögen oder Reifen, ein paar Tonnen oder Pylonen, ein paar Zäune oder Stangen und einen Tunnel. Das kann man kaufen oder selbst bauen.

Wichtig ist, dass die Hindernisse stabil sind. Sie dürfen keine scharfen Kanten haben. Außerdem sollten Bögen und Zäune groß genug für den eigenen Hund sein.

Die einzelnen Hindernisse sollten dem Hund vor Beginn des eigentlichen Parcours beigebracht werden. Dies kann mit Hilfe von Leckerlis, Spielzeug oder auch mit Hilfe von Clickern geschehen. Man zeigt dem Hund, was er tun soll. Dann belohnt man ihn dafür.

Zum Beispiel kann man den Hund durch einen Bogen locken oder ihn durch einen Bogen schicken und ihn dafür Loben. Oder man führt den Hund um eine Tonne herum oder schickt ihn um eine Tonne herum und belohnt ihn dafür.

So lernt der Hund, was die Hindernisse bedeuten und wie er sie überwinden kann.

Man kann anfangen, die Hindernisse zu kombinieren, wenn der Hund die einzelnen Hindernisse kennt. Stelle einen kleinen Parcours mit zwei oder drei Hindernissen auf und zeige dem Hund, wie er den Parcours durchlaufen soll.

Hinweis: Wenn du Hoopers mit deinem Hund trainierst, solltest du immer auf seine Körpersprache achten. Wenn er gestresst, ängstlich oder müde ist, solltest du das Training abbrechen oder eine Pause machen. Hoopers soll Spaß machen und nicht zu einer Qual werden. Achte auch auf Anzeichen von Schmerzen oder Unwohlsein bei deinem Hund und lasse ihn bei Bedarf von einem Tierarzt untersuchen.

Dabei sollte man immer darauf achten, dass der Hund möglichst gerade läuft und keine unnötigen Kurven macht. Das geht nicht nur schneller, sondern ist auch für den Hund nicht so anstrengend.

Man braucht verschiedene Signale, um dem Hund zu zeigen, wie er durch den Parcours laufen soll. Diese können aus Worten, Gesten oder Pfiffen bestehen.

Wichtig ist, dass sie eindeutig sind und rechtzeitig gegeben werden. Die gebräuchlichsten Signale sind:

  • Laufen”: Der Hund soll geradeaus laufen.
  • Links” oder “Rechts”: Der Hund soll nach links oder rechts abbiegen.
  • Außen”: Der Hund soll um ein Hindernis laufen.
  • Rum”: Der Hund soll zu einem Hindernis laufen, das sich hinter dem Hundeführer befindet und dieses durchqueren.

Diese Signale müssen dem Hund nach und nach beigebracht werden und immer wieder geübt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass der Hund nicht nur die Stimme, sondern auch die Körpersprache wahrnimmt. Denn für die Richtung, die der Hund einschlägt, ist diese oft entscheidend.

Der Schwierigkeitsgrad kann erhöht werden, wenn der Hund die Signale verstanden hat und einen kleinen Parcours sicher bewältigen kann.

Dies kann durch das Hinzufügen von mehr Hindernissen, durch das Variieren der Reihenfolge der Hindernisse oder durch das Vergrößern der Distanz zwischen Hundeführer und Hund geschehen.

Auf diese Art und Weise wird das Training für den Hund immer abwechslungsreicher und spannender.

Als Mensch läufst du nicht neben deinem Hund her.

Welche Vorteile hat Hoopers?

Hoopers hat viele Vorteile für Hund und Mensch. Zum einen fördert es die Bindung und das Vertrauen zwischen Mensch und Hund, da sie gemeinsam eine Aufgabe lösen müssen. Zum anderen fordert und fördert es die körperliche und geistige Fitness des Hundes.

Er muss sich konzentrieren, koordinieren und bewegen. Darüber hinaus macht es einfach Spaß, mit dem Hund zu kommunizieren und zu sehen, wie er durch den Parcours flitzt.

Auch für Hunde, die aus verschiedenen Gründen kein Agility machen können oder dürfen, ist Hoopers eine ideale Beschäftigung.

Zum Beispiel für junge Hunde, die sich noch im Wachstum befinden. Ihre Gelenke dürfen noch nicht überlastet werden.

Bestseller Nr. 1
PEDIGREE Markies - Belohnungsleckerlis
PEDIGREE Markies - Belohnungsleckerlis
Gewicht: 500 g.; Mit Omega 3; Kalzium hilft ihrem Hund, seine Zähne zu pflegen; Vitamine und Mineralien schützen die natürlichen Abwehrkräfte
9,99 EUR Amazon Prime

Oder für ältere Hunde, die schon Arthrose oder andere Beschwerden haben. Sie können nicht mehr springen. Oder für Hunde mit Behinderungen wie Blindheit oder Taubheit, die trotzdem aktiv sein wollen.

Aber auch für Menschen ist Hoopers ein toller Sport. Denn es erfordert keine große körperliche Fitness. Man muss nicht mit dem Hund laufen oder springen, sondern der Hund wird aus der Distanz geführt.

Für Menschen mit körperlichen Einschränkungen wie Rücken- oder Gelenkproblemen ist das ideal. Aber auch für Menschen, die einfach nicht so schnell sind wie ihr Hund oder die mehrere Hunde haben.

Wie kann man mit Hoopers anfangen?

Du interessierst dich für Hoopers und möchtest es ausprobieren? Dann hast du verschiedene Möglichkeiten. Erkundige dich beispielsweise, ob eine Hundeschule oder ein Verein in deiner Nähe Hoopers-Kurse oder -Seminare anbietet.

Dort kannst du unter professioneller Anleitung Hoopers lernen. Außerdem kannst du dich mit anderen Hoopers-Begeisterten austauschen.

Tipp: Wenn du deinem Hund die Signale für Hoopers beibringst, solltest du immer klar und konsequent sein. Verwende immer die gleichen Worte und Gesten und gib sie rechtzeitig, bevor der Hund das Hindernis erreicht. So vermeidest du Verwirrung und Frustration bei deinem Hund und erhöhst die Erfolgschancen.

Du kannst Hoopers aber auch zu Hause mit deinem eigenen Hund üben. Dazu brauchst du nur das nötige Zubehör zu kaufen oder es selbst zu basteln.

Wichtig ist, dass du dich an einen sinnvollen Trainingsaufbau hältst und den Hund nicht überfordert. Du kannst dich an verschiedenen Büchern, Videos oder Online-Kursen orientieren, die dir Tipps und Anleitungen für das Hoopers-Training geben.

Hoopers kann für deinen Hund und dich das Richtige sein

Hoopers ist eine tolle Möglichkeit, deinen Hund sinnvoll zu beschäftigen und eure Beziehung zu verbessern. Es ist eine Sportart, die für fast jeden geeignet ist, da sie keine hohen körperlichen Anforderungen stellt.

Es macht Spaß, mit dem Hund zu kommunizieren und ihn durch den Parcours zu führen. Außerdem fördert es die Fitness und das Wohlbefinden des Hundes. Wenn du dich für Hoopers interessierst, kannst du es einfach ausprobieren und dich von den Vorteilen überzeugen.

Quellen